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Neue Karten pro Tag

Wie viele noch nie gesehene Karten täglich dazukommen.

Kurz gesagt: Der Wert steuert dein Tempo — und bestimmt, wie viele Wiederholungen dich in den nächsten Wochen erwarten.

Warum das Tempo Folgen hat

Jede neue Karte erzeugt eine Kette von Wiederholungen: erst nach Minuten, dann nach Tagen, dann nach Wochen. Zwanzig neue Karten heute bedeuten also nicht zwanzig Karten Arbeit, sondern eine Grundlast, die dich monatelang begleitet.

Als Faustregel: Die tägliche Wiederholungsmenge pendelt sich bei ungefähr dem Zehnfachen der neuen Karten pro Tag ein. Zehn neue Karten täglich bedeuten also auf Dauer rund hundert Karten pro Tag.

Was ein guter Wert ist

Wenn du gerade anfängst: lieber zu wenig als zu viel. Fünf bis zehn neue Karten pro Tag klingen nach nichts, summieren sich aber schnell — und ein Stapel, der dich morgens erschlägt, ist der häufigste Grund, ganz aufzuhören.

Du kannst den Wert jederzeit erhöhen. Ihn zu senken hilft dagegen nicht sofort: Die bereits eingeführten Karten kommen weiter zurück.

Vor einer Prüfung

Kurz vor einem festen Termin ist die Versuchung groß, den Wert hochzudrehen. Das bringt den Stoff schneller ins Deck, aber nicht schneller in den Kopf — die Wiederholungen brauchen ihre Abstände. Früher anfangen schlägt schneller nachschieben.